Science-Slam-Auszeichnung: Von faulen Eiern zu korrodierten Pipelines

Gabriel Volpe Pimenta auf Platz 2

Auf einen Blick:

  • Veranstaltung: Science Slam für Nachwuchswissenschaftler*innen, organisiert vom Materials Research Department der Ruhr-Universität Bochum.
  • Auszeichnung: Gabriel Volpe Pimenta, der seine Masterarbeit am Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien schreibt, erreicht den zweiten Platz.
  • Thema: Computergestützte Materialentwicklung hilft dabei zu verstehen, wie Sauergaskorrosion Eisenoberflächen angreift.

Gabriel Volpe Pimenta, der seine Masterarbeit am Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien anfertigt, hat beim Science Slam des Materials Research Department der Ruhr-Universität Bochum den zweiten Platz belegt. Die Veranstaltung brachte Masterstudierende, Promovierende und Postdocs in der frühen Karrierephase zusammen, die ihre Forschung einem breiten Publikum verständlich und unterhaltsam präsentierten.

In seinem Vortrag From Rotten Eggs to Rotten Pipelines“ erklärte Volpe Pimenta die Mechanismen der Sauergaskorrosion – also wie Schwefelwasserstoff (H₂S) Eisenoberflächen angreift und deren Korrosion verursacht. Sauergaskorrosion stellt insbesondere in der Öl- und Gasindustrie eine große Herausforderung dar. Mithilfe computergestützter Materialentwicklung lassen sich die zugrunde liegenden Prozesse auf atomarer Ebene besser verstehen. Die vorgestellte Forschungsarbeit entstand im Rahmen seines Spezialisierungspraktikums im Chemiestudium.

Science Slams haben das Ziel, wissenschaftliche Forschung einem breiten Publikum auf verständliche und unterhaltsame Weise näherzubringen.

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