Chancengleichheit

Freiheit der Forschung wird in unserem Institut wie auch in der gesamten Max-Planck-Gesellschaft großgeschrieben. Das bedeutet vor allem, dass am MPI für Eisenforschung Kolleginnen und Kollegen mit verschiedensten Erfahrungshintergründen willkommen sind und in ihrer Arbeit und Karriereentwicklung- auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt- unterstützt werden.

Als MINT-Institut wollen wir besonders auch Wissenschaftlerinnen für die Arbeit an unserem Institut gewinnen und deren Sichtbarkeit in der wissenschaftlichen Community stärken.

Unser Fokus im Bereich „Chancengleichheit“ liegt auf der Entwicklung einer geschlechtergerechten Arbeitskultur, die Vielfalt in jeder Hinsicht berücksichtigt.

Den Grundsätzen der Max-Planck-Gesellschaft zur Chancengleichheit folgend, unterstützen wir die vielfältigen Lebensmodelle unserer Beschäftigten. Wir bieten familienfreundliche Arbeitsbedingungen- insbesondere unterstützen wir nach Möglichkeit in der Familiengründungsphase.

Gleichstellung

Die Gleichstellungsbeauftragte des MPI für Eisenforschung steht in regelmäßigem Dialog mit der Geschäftsführung, um unterschiedlichste Themen im Rahmen der Chancengleichheit voranzutreiben. Dabei stehen Geschlechtergerechtigkeit und Gendersensibilisierung im Fokus. Geschlechtergerechtigkeit betrifft beispielsweise die gendergerechte Begleitung von Bewerbungsverfahren oder Flexibilisierungsmöglichkeiten bei Kinder-/ Pflegeaufgaben. Gendersensibilisierung setzt an strukturellen Veränderungen an und schafft idealerweise ein verändertes Bewusstsein für das Thema.

Im Jahr 2019 konnte erstmals ein Gleichstellungskonzept gemeinsam mit Geschäftsführung und Gleichstellungsbeauftragter entwickelt werden. Dies benennt konkrete Handlungsfelder, leitet daraus Ziele und Maßnahmen ab und verfolgt durchgängig die tatsächliche Umsetzung.

Daraus können wir folgende positive Entwicklungen bereits jetzt verzeichnen:

  • Bildung eines Arbeitskreises zur Förderung des Bewusstseins für Geschlechtergerechtigkeit im Bereich der Wissenschaft
  • Anwendung von geschlechtergerechter Sprache am Institut
  • Karriereberatung in Form eines Inhouse-Mentoring
  • Erhöhung des Anteils weiblicher Fachbeiratsmitglieder um 16% (Stand 2019)

In 2019 hat das Institut eine herausragende Wissenschaftlerin für das neu entwickelte Karriereprogramm „sign-up! “ der Max-Planck-Gesellschaft gewonnen. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, die Wissenschaftlerinnen je nach persönlichem Bedarf verstärkt auf Karriereseminare aufmerksam zu machen.

 Erfolge im Bereich „Beruf & Familie“:

  • Möglichkeit für alle Beschäftigten, Angebote eines Familiendienstleisters zu beanspruchen
  • Erwerb von Belegrechten in einer Großtagespflege für die Unterbringung von Kleinkindern
  • Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros (Eröffnung im Frühjahr 2020)

Die MPIE-Angehörigen zusammen mit ihren Kindern und Simone Degner (3. von links), der Gleichstellungsbeauftragten am Institut, in der Kita bei der das Institut Belegplätze reserviert hat.

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Max-Planck-Gesellschaft ist Dr. Ulla Weber. Zu der Chancengleichheitsseite der Max-Planck-Gesellschaft oder für MPG-Mitglieder im Intranet

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