Ernst-Haage-Preis für Forschung an Solarzellen

6. Dezember 2013

Dr. Oana Cojocaru-Mirédin (31), Forschungsgruppenleiterin am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), erhielt am Freitag, 06. Dezember 2013, den mit 7.500 Euro dotierten Ernst-Haage-Preis 2013 für ihre Forschung an Solarzellen.

Cojocaru-Mirédin analysiert in der Abteilung ‚Mikrostrukturphysik und Legierungsdesign‘ am MPIE sogenannte Dünnschichtsolarzellen, die aus Kupfer, Indium, Gallium und Diselenid bestehen. Dabei wendet sie für ihre Untersuchungen der Solarzellen als eine der ersten Forscher weltweit die Atomsondentomographie an, eine Methode mit der Materialien bis auf ihre Atome hin bestimmt werden können. Mit dem Wissen wie eine Solarzelle chemisch zusammengesetzt ist, kann die junge Wissenschaftlerin die Effizienz von Solarzellen erhöhen. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Photovoltaik-Industrie fließen ihre Forschungsergebnisse direkt in die Prozessoptimierung.

Der Ernst-Haage-Preis wird jährlich von der 2006 gegründeten Ernst-Haage Stiftung und dem Direktorium des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion in Mühlheim an der Ruhr verliehen. Neben der Kategorie ‚Herausragende Forschungsleistungen‘ in der Oana Cojocaru-Mirédin ausgezeichnet wurde, gibt es auch je einen Preis für exzellente Doktorarbeiten und überdurchschnittliche Ausbildungsleistungen.

Dr. Oana Cojocaru-Mirédin, Preisträgerin des Ernst-Haage-Preises 2013, an der Atomsonde am Max-Planck-Institut für Eisenforschung.

Autorin: Yasmin Ahmed Salem, M.A.

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