Die Zukunft der Wissenschaft und Forschung gestalten

Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates zu Gast im Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung

24. November 2015

Die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates, das höchste Beratungsgremium der Bundes- und Länderregierungen in Fragen der strukturellen und inhaltlichen Entwicklung von Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung, tagte am Montag und Dienstag, 23. und 24. November, am Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) in Düsseldorf.

Die jährliche Klausurtagung dient dem Meinungsaustausch zu aktuellen Themen der Wissenschaftspolitik. Zusätzlich zum aktuellen Tagungsprogramm folgte die Kommission der Einladung von Professor Raabe, Direktor am MPIE und auch Mitglied der Kommission, einen Blick in die Labore des Institutes zu werfen und somit Einblick in aktuelle Forschungsthemen zu erhalten. So konnte die Kommission sehen wie die Materialwissenschaftler[1] am MPIE mit der dreidimensionalen Atomsonde Proben bis auf ihre atomare Struktur untersuchen und so Rückschlüsse auf die Eigenschaften ziehen und wie Computersimulationen helfen, neue Materialien zu entwickeln.

Eine Wissenschaftlerin des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung wirft einen Blick auf ihre Materialprobe, die in die Atomsonde eingeschleust wurde, um Kenntnisse über deren Zusammensetzung zu erhalten.

Die Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission werden vom Bundespräsidenten auf gemeinsamen Vorschlag der deutschen Wissenschaftsorganisationen, wie unter anderem der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Hochschulrektorenkonferenz, berufen und sind Wissenschaftler sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Autorin: Yasmin Ahmed Salem, M.A.

[1] Der Einfachheit halber wird ausschließlich die männliche Form verwendet, wobei beide Geschlechter darin gleichermaßen eingeschlossen sind.

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