Veranstaltung

Girls‘ Day 2018: Ein Tag als Max-Planck-Wissenschaftlerin

26. April 2018

Im Labor untersuchten die Mädchen gemeinsam mit den Materialprüfern des Instituts die Eigenschaften verschiedener Werkstoffe. Bild vergrößern
Im Labor untersuchten die Mädchen gemeinsam mit den Materialprüfern des Instituts die Eigenschaften verschiedener Werkstoffe. [weniger]

Am 26. April öffnete das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) seine Türen für den diesjährigen bundesweiten Girls' Day. Die Schülerinnen im Alter von 11 bis 17 Jahren gewannen einen Einblick in fünf verschiedene Forschungsbereiche.

Gleich nach der Begrüßung starteten die Mädchen ihren Tag im Labor. Jede Schülerin konnte sich im Vorfeld für einen Forschungsbereich entscheiden. Unter dem Motto „Ein Tag als Nanoforscherin“ lernte eine der Gruppen, wie man mit Elektronenmikroskopen alltägliche Gegenstände, wie z.B. Handys oder Sonnencremes, aber auch Insekten, bis auf ihre kleinsten Bestandteile, sogenannte Nanometer, untersuchen kann und wie man mit diesen Untersuchungen die Eigenschaften von z.B. Handyakkus verbessert. Währenddessen tauchte eine andere Gruppe in die Welt des 3D-Drucks ein und erforschte wie mithilfe eines Laserstrahls und einer Pulverschicht aus Metall schichtweise dreidimensionale Produkte gedruckt werden und mit welchen Herausforderungen sich die Max-Planck-Wissenschaftler momentan beschäftigen, um den 3D-Druck zu optimieren.

Während vier Mädchen gemeinsam mit den Ausbildern und Auszubildenden aus der Werkstoffprüfung verschiedene Materialeigenschaften im Labor analysierten, lernte eine weitere Gruppe wie man als Physikochemikerin Materialoberflächen untersucht. Anhand ihrer eigenen mitgebrachten Taschenlampen und Sonnenbrillen durften sie dann selbst testen, wie man mithilfe eines Schulungsspektrometers Licht in seine einzelnen Bestandteile zerlegt.

Die fünfte Gruppe erhielt einen Einblick in den Alltag einer Konstrukteurin in der Nano- und Mikromechanik. Dabei beschäftigten sich die Mädchen mit der Konstruktion mechanischer Prüfapparaturen, die die Wissenschaftler des Instituts mit hochauflösenden Elektronenmikroskopen kombinieren, um die winzig kleinen Strukturen, welche in der Nanotechnologie zum Einsatz kommen, untersuchen zu können.

Unter dem Motto "Ein Tag als Forscherin mit 3D-Druckern" lernte eine der Gruppen das Prinzip der additiven Fertigung kennen, bei dem mithilfe eines Laserstrahls und einer Pulverschicht aus Metall das gewünschte 3D-Produkt hergestellt wird. Bild vergrößern
Unter dem Motto "Ein Tag als Forscherin mit 3D-Druckern" lernte eine der Gruppen das Prinzip der additiven Fertigung kennen, bei dem mithilfe eines Laserstrahls und einer Pulverschicht aus Metall das gewünschte 3D-Produkt hergestellt wird. [weniger]

Der Girls' Day ist ein Aktionstag an dem Unternehmen, Betriebe und Hochschulen bundesweit einmal jährlich Schülerinnen die Möglichkeit bieten einen Einblick in Berufe und Studiengänge zu gewinnen in denen bisher nur wenige Frauen vertreten sind.        

 
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