Auszeichnung

MPIE-Wissenschaftler gewinnen Henry Marion Howe Medaille

6. November 2017

Prof. Dierk Raabe und Dr. Michael Herbig haben die Henry Marion Howe Medaille für ihre Publikation über Selbstheilung an Korngrenzen gewonnen. Bild vergrößern
Prof. Dierk Raabe und Dr. Michael Herbig haben die Henry Marion Howe Medaille für ihre Publikation über Selbstheilung an Korngrenzen gewonnen. [weniger]

Prof. Dierk Raabe, Direktor am MPIE und Leiter der Abteilung „Mikrostrukturphysik und Legierungsdesign“ und Dr. Michael Herbig, Leiter der Gruppe „Werkstoffwissenschaft der mechanischen Kontakte“, wurden für ihre Publikation zum Thema „Autonomous Filling of Grain-Boundary Cavities during Creep Loading in Fe-Mo Alloys“ mit der Henry Marion Howe Medaille ausgezeichnet. Gemeinsam mit zehn weiteren Wissenschaftlern anderer Forschungseinrichtungen widmeten sich Raabe und Herbig der Selbstheilung an Korngrenzen, die relevant ist wenn Metalle und Legierungen über einen längeren Zeitraum hohen Temperaturen ausgesetzt sind.

Der Henry Marion Howe Preis wird seit 1923 in Gedenken an den im Jahr 1922 verstorbenen Metallurgen und Professor Henry Marion Howe jährlich von der ASM International vergeben. Die Medaille ist damit der älteste Preis, der durch die Organisation vergeben wird. Ausgezeichnet werden die Autoren der besten Publikation, die in der Zeitschrift Metallurgical and Materials Transactions im jeweiligen Vorjahr erschienen ist.

1.
Shasha Zhang, H. Fang, M. E. Gramsma, Kees Kwakernaak, Wim Sloof, Frans D. Tichelaar, Margarita Kuzmina, Michael Herbig, Dierk Raabe, Ekkes Brück, Sybrand van der Zwaag, and Niels van Dijk, "Autonomous Filling of Grain-Boundary Cavities during Creep Loading in Fe–Mo Alloys," Metallurgical and Materials Transactions a-Physical Metallurgy and Materials Science 47 (10), 4831-4844 (2016).
 
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