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Yasmin Ahmed Salem, M.A.
Yasmin Ahmed Salem
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Veranstaltung

100 Jahre Spitzenforschung in Düsseldorf

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel würdigen die Forschung des Instituts

6. Oktober 2017

Zum Festakt des Düsseldorfer Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE) am Freitag, 06. Oktober 2017, empfing das Institut hohen Besuch aus Politik, Forschung und Industrie. „Wissenschaftliche Exzellenz wird nicht vererbt, sondern jeden Tag neu erarbeitet“, betonte Professor Dierk Raabe, Direktor am Institut, in seiner Grußrede.

Professor Gerhard Dehm, Professor Dierk Raabe, beide Direktoren am MPIE, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Staatssekretärin Annette Storsberg, Professor Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel und Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl (von links), beim Festakt des MPI für Eisenforschung am 06. Oktober 2017. Bild vergrößern
Professor Gerhard Dehm, Professor Dierk Raabe, beide Direktoren am MPIE, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Staatssekretärin Annette Storsberg, Professor Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel und Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl (von links), beim Festakt des MPI für Eisenforschung am 06. Oktober 2017. [weniger]

„Stahl ist der Grundstoff für alles was wir uns für die Zukunft vornehmen. Und da spielt das Institut in der Nähe der Orte wo Stahl produziert wird, in Verbindung der Hochschulen des Landes, eine Schlüsselrolle“, so NRW-Ministerpräsident Armin Laschet während seiner Rede zum 100-jährigen Jubiläum. Thomas Rachel, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, bekräftigte: „Innovationen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche deutsche Stahlindustrie. Neue Stahlsorten, völlig neue Arten von Stählen und innovative Verarbeitungsverfahren ermöglichen verbesserte Einsatzmöglichkeiten und völlig neue Anwendungsfelder. Das Max-Planck-Institut für Eisenforschung leistet hierzu entscheidende Beiträge. Das Bundesforschungsministerium hat die Düsseldorfer Forscher hierbei unterstützt und wird dies auch zukünftig tun.“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei seiner Rede anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des MPI für Eisenforschung. Bild vergrößern
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei seiner Rede anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des MPI für Eisenforschung.

 „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts kommen aus insgesamt 30 Ländern. Das passt sehr gut zu einer Stadt wie Düsseldorf, die an der Internationalität kaum zu überbieten ist. Es leben in dieser Stadt Menschen aus über 180 Nationen“, so Oberbürgermeister Geisel. Professor Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und gleichzeitig ehemaliger Direktor des MPIEs, betonte: „Das MPIE ist ein Institut mit enormer Ausstrahlung, was auch das letzte Humboldt-Ranking gezeigt hat“. Das Humboldt-Ranking zeigt die Anzahl der Gastwissenschaftler an einer Institution, wobei die Forscher sich ihr Gastinstitut innerhalb Deutschlands selbst aussuchen können. „Deutschland ist ein starker Industriestandort, gegründet auf stahlintensiven Wertschöpfungsketten. Der Erfolg von Stahlprodukten „Made in Germany“ beruht auch im digitalen Zeitalter auf der Innovationskraft der Unternehmen und der mit ihnen verbundenen Forschungs- und Entwicklungslandschaft. Ich freue mich daher besonders, dass wir heute ein Kernstück dieses Erfolgsmodells feiern können", so Hans-Jürgen Kerkhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung des Stahlinstituts VDEh. Das Stahlinstitut VDEh und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) sind beide Gesellschafter des Instituts, welches in dieser öffentlich-privat finanzierten Form einzigartig für die MPG als auch für die europäische Industrie ist.

Unter den über 500 Gästen befanden sich auch Annette Storsberg, Staatssekretärin im NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft und die Rektoren der Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Düsseldorf, mit denen das MPIE enge Beziehungen pflegt.

Autorin: Yasmin Ahmed Salem, M.A.

 
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