Düsseldorfer Stahlforscher überzeugen Generaldirektor des Weltstahlverbandes

21. September 2011

Im Rahmen seines Besuches des Düsseldorfer Stahl-Zentrums besichtigte Dr. Edwin Basson, seit April 2011 Generaldirektor des Weltstahlverbandes, am 20. September auch das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE). Prof. Dr. Stratmann, Direktor der Abteilung Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik, führte Dr. Basson durch das Institut und erklärte ihm, wie moderne Grundlagenforschung Stahl und verwandte Werkstoffe für die Bereiche Mobilität, Infrastruktur und Energie optimiert.

Die Stahlforscher zeigten dem Generaldirektor aus London die dreidimensionale Atomsonde, die die Analyse von unterschiedlichen Werkstoffen auf atomarer Ebene ermöglicht und bereits für die Entwicklung neuer Hochleistungsstähle genutzt wurde. Zudem erfuhr Dr. Basson, wie computergestützte Simulationen helfen, den Zeit- und Kostenaufwand bei der Stahlentwicklung erheblich zu senken. Zum Schluss der Institutsführung erklärte Dr. Michael Rohwerder, Gruppenleiter am MPIE, das Ultrahochvakuumcluster, welches die exakte Analyse von Materialoberflächen unter weltraumähnlichen Bedingungen ermöglicht. Dr. Basson zeigte sich tief beeindruckt von der modernen Forschung am Institut und baut auf eine weiterhin enge Kooperation des MPIE mit der Stahlindustrie. Nach der Institutsführung im MPIE ging es weiter zum VDEh-Betriebsforschungsinstitut, welches anwendungsnahe Forschung auf dem Gebiet der Stahltechnologie betreibt.

Dr. Michael Rohwerder, Gruppenleiter am MPIE (rechts im Bild) erklärt Dr. Edwin Basson, Generaldirektor des Weltstahlverbandes (links im Bild) die Funktionsweise des Ultrahochvakuumclusters, welches die exakte Analyse von Materialoberflächen unter weltraumähnlichen Bedingungen ermöglicht.

Autor: Yasmin Ahmed Salem

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