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Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik

Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik

Die Abteilung für Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik beschäftigt sich hauptsächlich mit der chemischen Reaktivität und den physikalischen Eigenschaften von Oberflächen und Grenzflächen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Möglichkeiten, wie sich Stabilität und Funktion von Beschichtungen und Strukturmaterialien verbessern lassen. Von besonderem Interesse sind dabei Metalle, Polymere, Keramiken und ihre Verbundwerkstoffe.

Die Abteilung wurde in den Jahren 2000-2014 von Prof. Dr. Martin Stratmann geleitet. Zurzeit ist er Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Während seiner Abwesenheit leitet Prof. Dr. Jörg Neugebauer die Abteilung.

Unser Ziel ist es Grundlagenforschung und angewandte Forschung zu verbinden, um Schlüsselfragen zu klären, welche erlauben Fortschritte bei der Entwicklung besserer, energiesparender, effizienter, Ressourcen schonender und langlebiger Materialien zu erzielen. Dazu gehören sowohl Strukturmaterialien – insbesondere Stähle und andere Legierungen – als auch Funktionsmaterialien wie zum Beispiel Katalysatoren für Brennstoffzellen, Batterien, Klebstoffe und Haftvermittler, Beschichtungen, nano-poröse Materialien und glasartige Metalle.

Wir verbinden Elektrochemie mit aktuellsten Präparations- und Charakterisierungsmethoden der Oberflächenwissenschaft. In den meisten Forschungsprojekten werden sowohl präzise charakterisierte Modellproben als auch industriell interessante Materialien vergleichend untersucht. Dabei ergänzen sich experimentelle Untersuchungen und theoretische Modellierung, die auf atomistischen oder Kontinuums-Methoden beruhen.

Auf Basis unserer vielseitigen experimentellen und theoretischen Kompetenz, kann die Abteilung verschiedenste industrielle Entwicklungen unterstützen und auf einmalige Weise vorantreiben, indem sie die zugrundeliegenden fundamentalen Zusammenhänge erforscht. Dazu gehören insbesondere elektrochemische Reaktionen, ihre Mechanismen und ihre Kinetik. Unseren fundamentalen Studien steht als zweiter zentraler Schwerpunkt die Forschung auf Gebieten von höchster praktischer Bedeutung für industrielle Anwendungen gegenüber.

Zurzeit gehören etwa 80 Mitarbeiter, darunter 70 Wissenschaftler, zur Abteilung Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik. Sie arbeiten an zahlreichen Projekten, zumeist in internationaler Kooperation mit Wissenschaftlern aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Die Ausstattung mit wissenschaftlichen Geräten ist außergewöhnlich, selbst im internationalen Vergleich, und erlaubt Spitzenforschung auf den Gebieten der Grenzflächenchemie und Oberflächentechnik durchzuführen.

 
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